Was kennzeichnet eine Cold Wallet?
Richtige Antwort
Antwort B: Private Schlüssel bleiben von online erreichbaren Systemen getrennt.
Kurz erklärt
Kaltverwahrung soll private Schlüssel vor Fernzugriff über das Internet schützen. Je nach Aufbau kann eine Transaktion online vorbereitet und anschließend auf einem getrennten Gerät signiert werden.
Ausführlich erklärt
Cold Storage beschreibt ein Sicherheitskonzept, keinen bestimmten Hersteller. Das entscheidende Geheimnis wird in einer Umgebung erzeugt und verwendet, die nicht direkt mit dem Internet verbunden ist. Ein Online-System kann mit öffentlichen Wallet-Daten Empfangsadressen erzeugen, Guthaben beobachten und eine unsignierte Transaktion vorbereiten. Das Offline-System prüft und signiert. Anschließend überträgt das Online-System die signierte Transaktion in das Bitcoin-Netzwerk.
Eine Hardware-Wallet kann Teil eines Cold-Storage-Konzepts sein, wenn sie entsprechend verwendet wird. Nicht jedes angeschlossene Hardware-Gerät erfüllt automatisch jede strenge Definition von offline, und ein ausgeschaltetes Smartphone wird nicht allein dadurch zu einem belastbaren Cold-Storage-System. Auch Offline-Verwahrung hat Risiken: physischer Diebstahl, Feuer, fehlerhafte Sicherungen, manipulierte Datenübertragung und unverständliche Abläufe. Die Transaktionsdetails müssen auf dem Signiergerät kontrolliert werden, weil ein kompromittiertes Online-Gerät eine falsche Zieladresse vorbereiten könnte. Das Sicherheitsniveau entsteht aus dem gesamten Prozess - Schlüsselgenerierung, Backup, Signierung, Prüfung und Notfallplanung - und nicht nur aus dem Wort „cold“.
Verwendete Quellen
Bitcoin Developer Guide - Wallets
Diese Quelle richtet sich vor allem an Entwickler. Die relevante Information kann deshalb schwerer zu finden sein.
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