Wie entwickelt sich die Neuausgabe von bitcoin?
Richtige Antwort
Antwort C: Die Neuausgabe sinkt durch Halvings schrittweise bis null.
Kurz erklärt
Alle 210.000 Blöcke wird die Blocksubvention halbiert, bis sie 0 BTC erreicht. Die theoretische Obergrenze des Subventionsplans beträgt 20.999.999,9769 BTC – praktisch 21 Millionen. Die tatsächlich ausgegebene und die verfügbare Menge können darunter liegen.
Ausführlich erklärt
Bitcoins Ausgabeplan beginnt mit einer relativ hohen Blocksubvention und reduziert diese in festgelegten Stufen. In der ersten Phase waren bis zu 50 BTC pro gültigem Block erlaubt. Nach jeweils 210.000 Blöcken halbiert sich der Betrag: zunächst auf 25 BTC, danach auf 12,5 BTC und so weiter.
Der Plan ist nicht an Kalenderjahre, Marktpreise, Nutzerzahlen oder Entscheidungen einzelner Miner gekoppelt. Entscheidend sind die Blockhöhe und die Konsensregeln, die von Full Nodes geprüft werden. Dadurch lässt sich für jede zukünftige Blockhöhe bestimmen, welche maximale Subvention zulässig ist.
Die Ausgabe endet nicht plötzlich bei einer großen Restmenge. Sie wird über viele Halving-Perioden immer kleiner. Da auf der Bitcoin-Basisschicht nur ganze Satoshis ausgegeben werden können, fällt die Subvention schließlich auf null. Danach können Miner weiterhin Gebühren aus Transaktionen erhalten, aber keine neue Blocksubvention mehr beanspruchen. Der Ausgabeplan beschreibt somit eine schrittweise Verlangsamung der Neuemission bis zu ihrem Ende.
Beispiel oder Alltagsbezug
Eine Treppe wird mit jeder Stufe halb so hoch: 50, 25, 12,5, 6,25 und so weiter. Die Schritte werden immer kleiner, ohne dass der Plan neu ausgehandelt wird.
Merksatz
Bitcoins Neuemission sinkt nach einem festen Blockplan bis auf null.
Was die Quellen belegen
Die Bundesbank zeigt, dass sich Geldmengen in Bankensystemen verändern können. Die Bitcoin-Quellen dokumentieren dagegen eine stufenweise sinkende Blocksubvention bis auf null. Die Brücke ist der Vergleich eines kreditgetriebenen mit einem vorab programmierten Ausgabeweg.


